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Vortragsabend des Heimatverein Elte

Von Ibbenbüren zum Polarkreis
Mit dem Forschungseisbrecher POLARSTERN unterwegs im Dienste der Wissenschaft

-kwa- Rheine-Elte. Der Heimatverein Elte lädt am Donnerstag, 13.10.2016 um 19 Uhr ins Gasthaus Eggert zu einem Vortragsabend ein.

Der 1. Offizier des Forschungsschiffes Polarstern, Steffen Spielke, berichtet den Zuhörern dann vom Bordalltag und den Expeditionsfahrten des bedeutendsten deutschen Forschungsschiffes am Südpol. In seiner ureigenen Art erzählt er spannend und unterhaltsam von Schneestürmen mit Temperaturen bis minus 50 °C. Von Pinguinen, die neben dem Schiff stehen, während sich die Polarstern einen Weg zur Anlegestelle an der Schelfeiskante bricht. Es erwarten Sie fantastische Bilder von Eisbergen vor blauem und wolkenlosem Himmel und seltene Einblicke in den vielfältigen Aufgabenbereich des Transportkoordinators beim Transport und Bau der neuen Forschungsstation NEUMAYER III in der Antarktis.

Ein Muss für Jeden, der in seinem Leben auch nur im Entferntesten so etwas wie Entdeckerdrang verspürt hat. Der Eintritt ist frei.

Bild: Steffen Spielke
- FS Polarstern in der Antarktis
13.10.2016

Historischer Kartoffelmarkt in Elte zum 23. Mal

-kwa- Rheine-Elte. Kartoffelmärkte gibt es in unserer Region heute viele. Einer der schönsten ist der alljährlich am vierten Wochenende im September stattfindende Historische Kartoffelmarkt in Elte. Am 24. und 25. September wird auf dem Dorfplatz und vor dem Heimathaus für die ganze Familie kulinarisch reichlich geboten.

Die Idee, einen Kartoffelmarkt in Elte durchzuführen, hatte der damalige Vorsitzende des Heimatverein Elte, Werner Overesch, als er Anfang der Neunziger Jahre in Urlaub im Odenwald einen Kartoffelmarkt besuchte. Und was lag näher, als diese Idee mit nach Hause zu nehmen und die tolle Knolle auch in einem Kartoffeldorf, wie Elte es seinerzeit war, der Öffentlichkeit zu präsentieren? So wurde die gute Idee 1994 erstmals in Elte umgesetzt und verbunden mit der Pflege und Darstellung alten Brauchtums und Handwerks inzwischen 22 Mal als Historischer Kartoffelmarkt in Elte durchgeführt.

„Auf dem 23. Historischen Kartoffelmarkt bieten wir ein vielfältiges und interessantes Angebot an“, meinte Peter Schnellenberg, der am Samstag und Sonntag um 11 Uhr den Startschuss für die überregional bekannte Veranstaltung geben wird und sich als Vorsitzender des Heimatvereins Elte, für die Organisation und Durchführung des Kartoffelmarktes federführend verantwortlich zeigt. Auf die Gäste warten dann kulinarische Kartoffel-Spezialitäten der ortsansässigen Gastronomen Markus Wältring vom Gasthaus „Zum Splenterkotten“ und Rudolf Brinkmann vom Hotel-Restaurant „Zum Hellhügel“, die ihre Gäste nachmittags auch mit Kaffee und Kuchen verwöhnen.



Im Backhaus des Heimatvereins wird es in diesem Jahr wieder heiß hergehen, denn der Steinbackofen wird für Brot und Kuchen angefeuert. Bereits seit 1982 ist Gerd Wessels der Bäcker des Heimatvereins. Im Jahr 1984 erwarb der Heimatverein den ehemaligen Backspieker des Hofes Lampe in der Bauernschaft Heine. Erbaut um 1850 wurde er 1984 direkt neben dem Dorf-Heimathaus wieder aufgesetzt und seither von Gerd Wessels betrieben. Sein Wissen übergab er in diesem Jahr erstmals an drei Nachfolger. Sigi Drescher, Reinhard Fendesack und Ewald Schulte-Walter werden zukünftig das schwere Bäckerhandwerk im Backspieker übernehmen und gemeinsam für frischen Brot- und Kuchenduft in Elte sorgen.
 
Im Heimathaus präsentiert der Heimatverein Elte seine Arbeit. Zum Schlag der alten Turmuhr wird Bildmaterial aus alten Zeiten die Besucher in die Vergangenheit führen und besondere Kartoffelsorten können bestaunt werden. Historische Landmaschinen, Traktoren und ein Bauernmarkt unterstreichen die ländliche Kulisse. Eine Blaskapelle und die Jagdhornbläser sorgen für die musikalische Unterhaltung. Groß und Klein können beim Kinderflohmarkt am Sonntag auf Schnäppchenjagd gehen oder eine Runde im Karussell drehen.
Text und Bilder: Klaus Wamelink

- Sorgen mit Brot und Kuchen für den guten Duft  - die Bäcker des Heimatvereins Elte
v.l.n.r: Sigi Drescher, Ewald Schulte-Walter, Reinhard Fendesack und Gerd Wessels; mit im Bild Markus Wältring
- Die Zugpferde des Kartoffelmarktes in Elte die Gastronomen und der Vorstand des HV Elte
v.l.n.r: Alfons Krämer, Markus Wältring, Rudolf Brinkmann und Peter Schnellenberg

16.09.2016

Heimatfreunde wandern mit dem Rad

Rheine-Elte. Jüngst lud der Heimatverein Elte seine Mitglieder zu einer Radwanderung in das wohl kleinste Dorf im Kreis Steinfurt ein. Bei herrlichem Spätsommerwetter machten sich insgesamt 21 Radler gemeinsam auf den Weg ins schöne Hembergen, das sich bis heute seinen dörflichen Charakter bewahrte.


Die Gruppe startete am Heimathaus und gelangte über die Feldkante zum Jacksonweg. Auf der kilometerlang schnurgerade verlaufenden Wegstrecke genossen die Heimatfreunde die schattenspendenden Bäume zu beiden Seiten der Straße, gleichsam einer Allee. Die weitere Fahrt führte über Saerbeck vorbei am Grünen Zentrum. Kurz darauf erreichten die Radwanderer das sehr ländlich geprägte Hembergen. Der aus einem Haupthof des Bischofs in Münster entstandene, heute etwa 600 Einwohner zählende, Ort wurde bereits im Jahre 1245 erstmals erwähnt und hat einiges zu bieten. So besuchte die Gruppe unter anderem die im gotischen Stil erbaute St. Servatius Kirche und informierte sich über Kunstgegenstände und barocke Figuren. 


Im Anschluss erwartete die Radler im Gasthof „Zurmühlen“ eine willkommene Stärkung mit leckerem Kuchen und erfrischenden Getränken. Im wunderschönen Münsterland wird viel Wert auf die Erhaltung der Natur gelegt. Davon konnte sich die Gruppe auf dem Rückweg über den natürlich wunderschönen Emsauenweg, der phantastische Ausblicke in die Emsregion bot, selbst überzeugen.


Nach insgesamt 37 zurückgelegten Kilometern erreichte die Gruppe gut gelaunt den Heimatort Elte. Das Fazit der Tour fasste ein Teilnehmer in einem Satz zusammen: „Was ist es doch für ein Geschenk, hier im schönen Münsterland wohnen zu dürfen, mit so einer schönen und vielfältigen Landschaft.“


Text und Bild: Helga Keuter

Senioren des Heimatvereins Elte feiern Geburtstag

kleines Bild: Werner Rapien


-kwa- Rheine-Elte. Der Heimatverein Elte lud jüngst die Geburtstagskinder des ersten Halbjahres zu einem Kaffeetrinken in ein liebevoll vorbereitetes Dorf-Heimathaus in Elte ein. Dort begrüßte der Vorsitzende des Heimatvereins Peter Schnellenberg die 75, 80 und 85 Jahre jungen Jubilare und gratulierte ganz herzlich.

75 Jahre alt wurden Elisabeth Holthaus und Magret Reeker. 80 Jahre vollendeten Ursula Lohaus, Josef Reeker, Maria Schröder und Anneliese Tschierlei. Marianne Teigelkamp blickt auf 85 Jahre zurück. Die Versammlung gedachte auch Franz Glasmeyer, der im vergangenen Februar 90 Jahre alt geworden ist und nur drei Wochen später verstarb.

Die Moderation des Nachmittages übernahm Theo Weischer, der zur Unterstützung den Heimatfreund Werner Rapien aus Mesum eingeladen hatte. Rapien, brachte die Runde der Jubilare mit gelassen vorgetragenen Doenekes zum Lachen und sorgte selbst mit der Gitarre auch für die musikalische Unterhaltung. An die vielen Stunden harter Naturschutz- und Pflegearbeit der Heimatvereinsmitglieder in der Heide erinnerte Theo Weischer anschließend mit einem Lichtbildvortrag. Die Bilder zeigten die besondere Schönheit der Landschaft und die Blumenpracht Eltes. Bildmaterial hatte er dazu genügend, denn bereits seit 15 Jahren arbeiten die Heimatfreunde auf den Heideflächen rund um Elte, um diese so besonderen und naturbelassenen Flächen zu erhalten. Auch in diesem Jahr werden die Arbeiten auf den Heideflächen unter den Strommasten fortgesetzt.

Besonderer Dank in Bezug auf die Durchführbarkeit der Veranstaltung ging an Helga Keuter und Gisela Mersch die sich um die Vorbereitung des Nachmittages und das leibliche Wohl der Jubliare kümmerten.

Radfahrt in die Geschichte


-kwa- Rheine-Elte. Am vergangenen Donnerstag begrüßte der erste Vorsitzende Peter Schnellenberg die Mitglieder des Heimatvereins Elte zu einem Themenabend mit dem Titel „Dorfgeschichten“. Bei einer geführten Fahrt mit dem Rad standen dabei die Höfe des Dorfes Elte im Fokus.

tl_files/images/images1/Alte Flurkarte 1828_Archiv HV Elte.jpgTheo Weischer hatte für die 19 Teilnehmer des Abends zuvor viele Informationen zur Geschichte und Entstehung der Hofstellen in Elte gesammelt. Zur Vermittlung der umfangreichen geschichtlichen Hintergründe ging es zunächst mit dem Fahrrad zu den markanten Landmarken des Dorfes. Vor Ort erklärte Weischer den Zuhörern dann die Entstehung der hofnahen höhergelegenen Ackerfläche, dem Esch. Lediglich der Esch war in alten Zeiten für den Getreideanbau geeignet, denn der übrige Teil war meist grundwasserfeucht. An vielen Stellen in Elte kann man noch heute das Bodenprofil eines Plaggeneschs, der durch spezielle Bewirtschaftung entstand, erkennen. Markant ist dabei eine dunkle Erdauflage von 50-100 Zentimetern über einem nährstoffarmen Sandboden. Viel Detailwissen zu den alten und noch bestehenden Bauernhöfen des Dorfes Elte folgte. Weischer berichtete beispielsweise zu den Höfen Walter, Schulte-Walter, Thiemann, Lammerting und Eggert.

Im Anschluss an die Radfahrt erläuterte Weischer im Dorf-Heimathaus mit Hilfe von alten Flurkarten die ausgewählte Lage der Höfe und ermöglichte den Zuhörern anhand von alten Fotos einen kleinen Einblick in deren Vergangenheit.

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Text und Bilder: Klaus Wamelink
- Theo Weischer erklärt den Heimatfreunden die Entstehung eines Esch
- Kurzer Halt zur Erklärung der ausgewählten Lage eines Hofes
 

09.06.2016

Für Amsel bis Zilpzalp früh aus den Federn

In Elte gesehen: "Gottes Nähmaschine", die Sand-Segge, wächst auf Eltes sandigen Böden ganz prima

 

 Vogelkundliche Radwanderung des Heimatverein Elte
 

 

-kwa- Rheine-Elte. Am vergangenen Samstag startete der Heimatverein Elte um halb sechs in der Früh zu einer vogelkundlichen Radwanderung. Mit der alljährlich unter Leitung von Winfried Grenzheuser durchgeführten Tour, vermittelt der Heimatverein den Teilnehmern Freude pur am natürlichen Reichtum unserer Heimat.

 

Los ging es direkt vom dem Dorf-Heimathaus in Elte. Das von Obstwiesen, Linden, Eichen und Feldern umgebene alte Heuerhaus ist der ideale Startpunkt für eine vogelkundliche Führung, denn Eltes Dorfkern bietet den gefiederten Freuden viel Lebensraum. Erst lauschend, dann auch mit dem Fernglas beobachtend waren 17Naturfreunde der Einladung gefolgt, um Lerche, Buchfink, Zaunkönig und Zilpzalp beim morgendlichen Werben und stimmfreudigen verteidigen des eigenen Territoriums zuzuhören.

 

 „Wer piept denn da?“ Schnell springt Winfried Grenzheuser vom Fahrrad, zückt sein Vogelbuch und schlägt die Seite mit dem heimischen Sänger auf. Dann gab er viele Informationen zu dessen Verhalten und Nistgewohnheiten weiter. Aber Grenzheuser berichtete auch zur Pflanzenwelt. Beispielsweise ist in Elte neben der Knoblauchsrauke und dem seltenen Eichenfarn auch das Sand-Schöllkraut beheimatet. Die Pflanze, die lange, meterweit meist schnurgeradeaus kriechende Ausläufer bildet, nennt der Volksmund auch "Gottes Nähmaschine". 

 

Was wäre eine vogelkundliche Wanderung ohne das abschließende gute Bauernfrühstück in der wohligen Wärme des Dorfheimathauses? Diese Frage beantworteten Helga Keuter, Gaby Paradies und Heleen Schulte-Walter, die bereits in aller Herrgottsfrühe den leckeren Abschluß der Wanderung vorbreitet hatten.

 

Text und Bilder: Klaus Wamelink

14.05.2016

 

Walpurgisnacht in Elte

Buntes Treiben in Elte

Heimatverein Elte richtet Maibaum auf

 

-kwa- Rheine-Elte. Wer am späten Abend des 1. Mai, also in der Walpurgisnacht, vor dem Heimathaus in Elte ein spirituell-esoterisches Erlebnis mit Hexen und exotisch anmutenden Instrumenten erwartete, der wurde enttäuscht. Denn begonnen hatte der Abend zunächst ganz traditionell westfälisch mit dem Aufstellen des Maibaumes. Den zuvor mit bunten Bändern geschmückten Maibaum richteten die Mitglieder des Heimatvereines Elte mit vereinten Kräften auf. Im Anschluss gab es für die Heimatfreunde genügend Gelegenheit den Baum ausgiebig zu begutachten, über die Technik des Aufrichtens zu fachsimpeln und einfach mal zu klönen. Übrigens, einzelne Belege für das Aufstellen von Maibäumen in Westfalen liegen bereits aus dem 17. Jahrhundert vor. Mit heimatlichen Klängen ging es in den Mai, als alle miteinander bis in die Nacht hinein die bekanntesten Mailieder sangen. Wer den Maibaum in Elte selbst einmal sehen möchte, hat am 14. Mai eine gute Gelegenheit dazu, denn dann beginnt um 5:30 Uhr die Vogelkundliche Wanderung mit dem Fahrrad unter Führung von Winfried Grenzheuser. Da sich der Radwanderung ein Frühstück anschließt, ist eine telefonische Anmeldung bei Heleen Schulte-Walter unter Rufnr. 05975-1638 bis spätestens zum 09.05. erforderlich.

 

Text: Klaus Wamelink

Bild: Franz Rott

 

Aktion „Sauberes Rheine" - 60 Elteraner leisten uneigennützige Hilfe

 

-kwa- Rheine-Elte. Der Heimatverein Elte startete bei der diesjährigen Aktion „Sauberes Rheine“ gemeinsam mit den Bürgern, anderen Vereinen, Verbänden und Organisationen des Dorfes, um Elte ein Stück weit noch schöner zu machen. Dabei verzeichnete der 1. Vorsitzende des Heimatvereins Elte, Peter Schnellenberg, mit etwa 60 Helfern eine Rekordteilnahme.

In und um Elte konnten die Gruppen auch in diesem Jahr große Mengen Müll, insbesondere Flaschen, Plastik und Gartenabfälle, bergen. Aber auch die Anlagen und Beete des Dorfes erstrahlten nach der Aktion in neuem Glanz. Dabei ist ganz offensichtlich, dass das große Engagement der Freiwilligengruppen sprichwörtlich unbezahlbar ist und die gemeinsame Arbeit ein besonderes Gemeinschaftsgefühl erzeugt.

Für die uneigennützige Hilfe der Gruppen gab es zum Abschluss im voll besetzten Dorf-Heimathaus eine deftige Erbsensuppe. Besonderer Dank im Zusammenhang mit dem Mittagessen geht an Markus Wältring, der als Wirt des Gasthaus „Zum Splenterkotten“, mit der Suppe seinen Beitrag leistete und an Thomas Fendesack für die Gestellung eines Hubsteigers.

Text und Bild: Klaus Wamelink
- Helfer am Gerätehaus in Elte

19.03.2016

Neuer Vorstand

Auf der Jahreshauptversammlung wählten die anwesenden Mitglieder die beiden Vorsitzenden und den Schriftführer neu. Zum 1. Vorsitzenden wurde Peter Schnellenberg gewählt. Er löste den seit 16 Jahren amtierenden Hubert Wältring ab, der aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt erklärte. Als Nachfolger für Peter Schnellenberg als 2. Vorsitzenden wurde Albert Wieskötter gewählt. Im Amt bestätigt wurden Helga Keuter als stellvertretende Schriftführerin und Klaus Wamelink als Beisitzer.

Vorstand 2016: vlnr: Theo Weischer, Helga Keuter, Helmut Kellers, Peter Schnellenberg, Albert Wieskötter, Hubert Wältring, Alfons Krämer, Heleen Schulte-Walter, Klaus Wamelink, Gabriele Paradies, Hans Niemann

Weitere Informationen zur Jahreshauptversammlung werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.

Frischer Wind im Heimatverein Elte

Trafen sich zur Absprache - Teamleiter des Heimatverein Elte

Rheine-Elte. Die Teamleiter des Heimatvereins Elte trafen sich am letzten Dienstag im Mai zum Ausbau und zur Neustrukturierung ihrer bereits bewährten Arbeitskreise. Hubert Wältring begrüßte als Vorsitzender des Heimatvereins die Versammlung im voll besetzen Dorf-Heimathaus und ging sogleich zur Tagesordnung über, denn der Heimatverein möchte keine Zeit verlieren, sich zukünftig im Wettbewerb um Mitglieder und Attraktivität besser zu platzieren.

Dazu stellten sich die Teamleiter im Verlauf des Abends die Fragen – Was können wir weiter ausbauen? Welche Verbesserungsmöglichkeiten haben wir? Was sind unsere Zukunftschancen? Was können wir in unserem Umfeld nutzen? In einem ersten Schritt wurden die möglichen Ansprechpartner für die einzelnen, teils neu gegründeten Arbeitskreise benannt. Insbesondere in einer neu organisierten Selbstständigkeit der einzelnen Fachbereiche sah die Versammlung einen großen Mehrwert. Aber auch zu Gesprächen mit den Vereinen und Initiativen des Dorfes Elte setzte man sich in den vergangenen Wochen bereits an einen Tisch um aktiv eine Zusammenarbeit unter dem Dach des Heimatvereins Elte in Fahrt zu bringen.

Wieviel Kraft im diesem Heimatverein steckt, belegen die teils seit vielen Jahren aktiv und erfolgreich arbeitenden Arbeitskreise Wanderungen, Fahrradtouren, Heimatgeschichte, Anlagenpflege, Heidearbeit, Kartoffelmarkt, und Spielnachmittag, die nun noch um die Bereiche Fotoarbeiten, Doppelkopf/Skat und den Arbeitskreis Schnittstelle Vereine erweitert wurden. Die Teamleiter setzen sich in den kommenden Tagen mit Ihren Teams zur Feinabstimmung in Verbindung, damit eine schnelle Fortführung der Arbeiten sichergestellt ist.

Abschließend hatte Hubert Wältring noch eine gute Nachricht für alle die zukünftig an einer Mitarbeit in den Arbeitskreisen interessiert sind, denn die einzelnen Ansprechpartner der Gruppen werden nach einer ersten Abstimmung öffentlich bekannt gegeben. Wer bis dahin nicht warten möchte, darf sich gerne unter der Telefon-Rufnummer 05975-526 direkt mit dem Heimatvereinsvorsitzenden in Verbindung setzen.

Text und Bild: Klaus Wamelink
26.05.2015

Morgentliche Klangvielfalt in Elte

tl_files/images/images1/2015_VogelkundlWanderung Heimatverein Elte (5).jpgVogelkundliche Wanderung des Heimatverein Elte

-kwa- Rheine-Elte. In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstages bot der Heimatverein Elte für interessierte Naturfreunde eine vogelkundliche Wanderung durch das noch schlafende Elte an. Der Vorsitzende des Heimatvereins Elte, Hubert Wältring, begrüßte Winfried Grensheuser, der die Führung der Gruppe dieser seit vielen Jahren beliebten Veranstaltung übernahm.


Zu sehen war nicht immer etwas, dafür war der morgentliche Gesang der Vögel unüberhörbar. Buchfink, Singdrossel, Gebirgsstelze, Rauchschwalbe und der Zilpzalp waren von den Zuhörern in der frühen Stunde eindeutig zu bestimmen. Das dabei die gefiederten Freunde auch imitiert wurden, sorgte besonders bei den Kindern für Erheiterung.
Gleich an der ersten Station der Wanderung empfing Gudrun Jesse die Gruppe der Frühaufsteher auf ihrem Grundstück an der alten Mühle in Elte mit selbstgekochtem Brennesseltee und einem ebenfalls selbstgemachten Johannisbeeraufgesetzen. Im Anschluss berichtete sie zu den Nistmöglichkeiten verschiedener Vogelarten an der Mühle und auf dem Mühlengrundstück, auf dem aktuell sogar ein Graugänsepaar nistet.


Winfried Grenzheuser hatte auch zur Pflanzenwelt viel zu berichten, denn die Wegesränder in Elte sind voll mit Pflanzen, die die Menschen in alten Zeiten bereits zu nutzen wußten. Mit dem gelb blühenden Schöllkraut war gleich ein Beispiel gefunden. Der deutlich herausquellende gelbe Saft der Pflanze führt verschiedene Alkaloide, deren schmerzstillende und krampflösende Wirkung bekannt ist. Volkstümlich bekannt ist die angebliche Wirkung der Pflanze gegen Warzen.


Was wäre eine vogelkundliche Wanderung ohne das abschließende gute Bauernfrühstück in der wohligen Wärme des Dorfheimathauses? So freuten sich die Teilnehmer in diesem Jahr auf ein leckeres Frühstück vor dem Kaminfeuer. Besonderer Dank in diesem Zusammenhang geht an Gisela Mersch sowie Helga und Günter Keuter, die das Frühstück in der Herrgottsfrühe für die Wanderer vorbereiteten.

Text: Klaus Wamelink
Bild: Gudrun Jesse

09. Mai 2015

Jahreshauptversammlung 2015

Am 15.03.2015 fand die jährliche Jahreshauptversammlung JHV 2015, Foto Klaus Paradies, überarbeitet: Georg Fühnerdes Heimatvereins Elte im Gasthaus "Zum Hellhügel" statt. Um 14:40 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende Hubert Wältring die zahlreich anwesenden Mitglieder des Heimatvereins. Nach der Begrüßung startete erst einmal das gemeinsame Kaffeetrinken mit Kuchen. Daraus gestärkt ging es dann mit der Tagesordnung weiter.

Zu einem stillen Gedenken an die zuletzt verstorbenen Mitglieder des Heimatvereins erhob sich die Versammlung.

 

Jubilare: In diesem Jahr wurde Franz-Wilhelm Protte für seine 25jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt.

 

Das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2014 wurde stellvertretend von Helga Keuter vorgetragen. Dabei konnte man noch einmal die Aktivitäten des Heimatvereins im Jahr 2013 Revue passieren lassen. Gegen das Protokoll von 2014 gab es keine Einwände und wurde damit genehmigt.

 

Es folgte dann der Jahresbericht des 1. Vorsitzenden:
Der Verein hat derzeit 332 Mitglieder. Die größten Aktivitäten waren der Einsatz im Bauerngarten mit der Umgestaltung zu einer bäuerlichen Grünanlage mit Bewässerung und Beleuchtungsanlage, sowie die Anpassung der Pflasterung vor dem Dorfheimathaus an die umgebende Pflasterung. Des Weiteren wurden neue Pflanzungen vorgenommen und Beschädigungen durch Vandalismus beseitigt.

Hubert Wältring wies auch darauf hin, dass die Wanderkarte mit dem Wanderweg Nr. 5 wieder geändert werden muss, da einige Landwirte wohl ihr Einverständnis zur Wegführung trotz Zusagen zurückgezogen hätten.

Eine Heidschnuckenherde kann derzeit nicht für die Pflege der Heide-/Wacholderflächen eingesetzt werden, da man hierzu mittlerweile eine Genehmigung in Düsseldorf beantragen muss und nicht mehr nur bei der unteren Landschaftsschutzbehörde.

Bei der Aktion "Sauberes Elte" waren leider nur 20 Helfer anwesend. Die Beteiligung war enttäuschend. Im nächsten Jahr sollen die Mitglieder des Heimatvereins noch mal per Anschreiben vorab informiert werden. Auch die anderen Vereine sollen angesprochen werden. Wenn jeder Verein nur 2-3 Helfer bereitstellt, kommen schnell 40 Helfer zusammen.

Der Kartoffelmarkt 2014 war wieder ein voller Erfolg. Hubert Wältring dankte noch mal allen Helfern. Für diese fand ein Frühstück mit anschließendem Frühschoppen als Anerkennung statt.

Weiter zählte Hubert Wältring die Aktivitäten des letzten Jahres auf. Dazu gehörten unter anderem:

 

  • eine Jahreshauptversammlung
  • 6 Plattdeutsche Abende
  • 4 Pättkesfahrten
  • das Maisingen
  • 2 Geburtstagsfeiern für Mitglieder des Heimatvereins
  • 6 Vorstandssitzungen
  • sowie 2 Sitzungen mit den Rheiner Heimatvereinen

 

Hubert Wältring wies noch mal darauf hin, dass ohne Helfer die Arbeit des Vereins nicht mehr möglich ist und rief die anwesenden Mitglieder zur Mitarbeit auf. Er dankte dem Vorstand für die sehr gute Zusammenarbeit.

 

Die Zahlen des Heimatvereins wurden dann von der 1. Kassiereren Gabi Paradies vorgetragen. Der Verein steht finanziell gut dar, hat aber in den nächsten Jahren Auflagen hinsichtlich der Ausgaben zu erfüllen, damit die Gemeinnützigkeit weiterhin erhalten bleibt.

 

Für die Kassenprüfer stellte Ewald Schulte Walter die Richtigkeit der Kassenführung fest und empfahl der Mitgliederversammlung die Entlastung der Kassiererin sowie des gesamten Vorstandes vor. Die Versammlung folgte dem Vorschlag einstimmig.

 

Beim Punkt Neuwahlen führte Hubert Wältring aus, dass er eigentlich hätte nicht weitermachen wollen, aber er würde sich gerne für ein Jahr wiederwählen lassen, um dann den Vorsitz zu übergeben. Dazu wollte er zum Punkt Wahl eines 2. Vorsitzenden Stellung nehmen. Mit Heinz Hörsting, Klaus Karadies, Reinhold Hemker und Bernd Lunkwitz gab es eine kurze Diskussion über die Wahlmodalitäten. Heinz Hörsting wollte von der Versammlung das Vorgehen von Hubert Wältring bestätigen lassen. Klaus Paradies wies darauf hin, dass Hubert sich nur wiederwählen lassen muss und dann nach einem Jahr zurücktreten könne, ohne das davon die Satzung berührt würde. Dieser Meinung schlossen sich auch Reinhold Hemker und Bernd Lunkwitz an. Zur Durchführung der Wahl des 1. Vorsitzenden wurde Bernd Lunkwitz als Versammlungsleiter gewählt. Aus den Reihen des Vorstandes kam der Vorschlag zur Wiederwahl von Hubert Wältring als 1. Vorsitzenden. Die Versammlung wählte ihn einstimmig, bei 5 Enthaltungen, wieder.

 

Zur Wahl des 2. Vorsitzenden führte Hubert Wältring aus, dass Peter Schnellenberg im Falle seiner Nominierung und Wahl diese annehmen würde. Er würde dann im nächsten Jahr als Kandidat zur Wahl eines neuen 1. Vorsitzenden zur Verfügung stehen. Da es aus der Versammlung keinen Gegenvorschlag gab, wurde Peter Schnellenberg einstimmig zum 2. Vorsitzenden gewählt.

 

Da Anneliese Schulte Walter für eine Wiederwahl zur 2. Kassierin nicht mehr zur Verfügung stand, wurde ihre Schwester Heleen Schulte Walter vorgeschlagen. Sie wurde einstimmig in das Amt gewählt.

 

Keine Überraschungen gab es bei der Wahl der beiden Beisitzer "Kultur": Hier wurden Theo Weischer und Helmut Kellers einstimmig wiedergewählt. Hubert Wältring dankte den Beiden noch mal für ihren Einsatz im Vorstand.

 

Als Kassenprüferin wurde einstimmig Gudrun Jesse gewählt.

Neuer Vorstand 2015

v.l.: Ewald Schulte Walter (Kassenprüfer), Theo Weischer, Heleen Schulte Walter, Klaus Wamelink, Gabi Paradies, Susanne Wältring, Hubert Wältring, Helmut Kellers. Es fehlen Peter Schnellenberg, Gudrun Jesse (Kassenprüferin)

 

Aus der Versammlung wurden Bewegungsmelder im Umfeld des Heimathauses angeregt, damit die "Stolperfallen" am Dorfheimathaus schneller erkannt werden können. Die Maßnahmen wurden vom Vorstand bereits in Angriff genommen und in Kürze werden die Bewegungsmelder installiert.

 

Heinz Hörsting wies darauf hin, dass die Ortseingangsschilder mit der Beschilderung des Heimatvereins witterungsbedingt erneuert werden müssen.

 

Zum Abschluss der Versammlung stellte Klaus Wamelink die Neuausrichtung des Vereins in Arbeitskreise dar. Neben dem bereits existierenden und erfolgenreichen Arbeitskreis Geschichte wurden folgende Arbeitskreise vorgeschlagen:

 

  • Wandern
  • Heideeinsatz
  • Anlagenpflege
  • Foto
  • Naturlehrpfad
  • Kartoffelmarkt
  • Schnittstelle Vereine

 

Zu diesen Arbeitskreisen wurden Listen ausgelegt, wo sich Interessierte eintragen konnten. Wer keine Gelegenheit hatte sich einzutragen kann sich auch per EMail an den Vorstand wenden:

info@heimatverein-elte.de

 

Theo Weischer zeigte Fotos einer Veranstaltung in Rheine, der Bürgerpreisverleihung 2014. Hubert Wältring wurde diese Ehre zuteil und er durfte sich auch in das Goldene Buch der Stadt Rheine eintragen. Die Veranstaltung fand im Haus Hovesaat statt.

 

Die Versammlung endete gegen 16:45 Uhr.

 

Heißes Wochenende im Backhaus des Heimatvereins

Der 21. Historische Kartoffelmarkt in Elte bot bei traumhaften Wetter vielen tausend Besuchern ein tolles Angebot bodenständiger Handwerksarbeiten und jeder Menge ehrenamtliche Dienstleistung.

 

Doch im kleinen Backhaus des Heimatvereins Elte ging es an beiden Tagen des überregional beliebten Kartoffelmarktes heiß her, denn Gerd Wessels und sein Mitstreiter Josef Kipp versorgten im Verlauf der Veranstaltung beinahe das ganze Dorf mit frisch gebackenen Bauernbrot, Rosinenbrot und Butterkuchen.

 

Im Elter Backhaus wird noch gebacken wie schon vor Jahrhunderten und das mit viel Herzblut für die alte Handwerkskunst. Bereits seit 4.30 Uhr in der Früh waren Gerd und Josef am Werk, um den alten Steinbackofen vorzuheizen. Dazu wird der Ofen zunächst einmal drei Stunden lang mit Birkenholz befeuert. Nach dem Ausbrennen und einer ersten groben Säuberung wird mit einem nassen Tuch, der so genannten Bäckerfahne, auch die letzte Asche aus dem Ofen gefegt. Dann endlich kann mit dem Backen begonnen werden. Zuerst ist der Butterkuchen an der Reihe. Schon nach 8-10 Minuten ist er fertig und duftet ganz verlockend. Den typischen Geschmack bekommt der Kuchen durch die guten Zutaten; und die kurze Backzeit hält den Teig besonders saftig. Danach werden 35 – 40 Bauern- und Rosinenbrote direkt auf den Schamottsteinen gebacken. Im Anschluss beginnt der Vorgang von neuem. Um den Absatz der Backwaren brauchten sich die beiden Bäcker nicht zu sorgen, denn die wohlschmeckenden Gebäcke sind weit über die Grenzen des Dorfes hinaus bekannt und an beiden Tages des Marktes standen die Kunden vor der Tür Schlange.tl_files/images/images1/2014_knolle (11)_web_2.jpg

 

Ganz nebenbei erklärten Gerd und Josef den Gästen, wie man in alten Zeiten in einer Bäckerei arbeitete und zeigten stolz auf die alten Bäckereigerätschaften, die in Elte noch immer gut funktionieren.

 

Text und Bild: Klaus Wamelink

Pfarrer Walter Groß verstorben

Am 31.03.2014 ist leider der Pfarrer unserer Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Rheine, Walter Groß, verstorben.

Die Totenvesper wird am Sonntag, den 06.04.2014 um 18 Uhr in der Kirche St. Johannes-Baptist in Rheine-Mesum gebetet. Die Beerdigung findet um 15 Uhr in Kerken-Aldekerk statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem folgenden Link:

http://kirchensite.de/aktuelles/bistum-aktuell/bistum-aktuell-news/datum/2014/03/31/pfarrer-und-internet-seelsorger-walter-gross-ist-tot/